Sichere Orte für Kinder weltweit

Jedes Kind verdient es, unbeschwert zu spielen, zu toben und zu lachen. Doch für Millionen von Kindern weltweit bleibt dieser Traum unerfüllt. Statt Freude und Sicherheit sind ihre Tage von Hunger, Gewalt und Angst geprägt. Dem möchte die Caritas im Februar schwerpunktmäßig entgegenwirken und sichere Orte schaffen, an denen Kinder geschützt sind und wieder Kind sein dürfen.

Oft saß die elfjährige Hiwot im Schatten einer Schirmakazie und zog mit dem Finger Linien in den staubigen Boden, wenn der Hunger groß und die Sorgen zu überwältigend wurden. Die Dürre hatte die Ernte ihrer Familie im Süden Äthiopiens fast vollständig zerstört. An Schule war lange nicht zu denken. Das war einmal anders: Hiwot war früher eine fröhliche, neugierige Schülerin. Doch als die Familie ums Überleben kämpfen müsste, blieb das Mädchen zu Hause. Erst die Unterstützung in der Missionsschule von Dhoqolle brachte neue Hoffnung. Hier erhält sie an jedem Schultag eine warme Mahlzeit und kostenloses Schulmaterial. 

Positive Wendung
Zum ersten Mal seit Langen kann sich Hiwot wieder auf das Lernen konzentrieren. Mit jedem Tag wird Hiwot lebendiger. Neulich kam sie mit einem Lächeln nach Hause, und in ihrem Heft hatte sie kleine Herzen gemalt. Für Hiwots Mutter ist das ein stilles Zeichen dafür, dass die Sorgen ihrer Tochter ein Stück weit kleiner geworden sind. „Eine warme Mahlzeit und ein sicherer Lernort können Kinderleben zum Guten verändern,“ weiß auch Caritas-Mitarbeiter Michael Zündel. 

Ein weiteres Projekt, das von der Caritas Vorarlberg seit Jahren unterstützt wird, ist das Förderzentrum „Emils Kleine Sonne“ in Armenien. Hier werden Kindern mit Beeinträchtigung betreut und gefördert. Eines von ihnen ist Narek, der hier ein verlässliches und liebevolles Umfeld fand. Der Junge war anfangs sehr unruhig, mied jeden Blickkontakt. Doch Narek machte große Fortschritte, kleine Schritte, aber große Momente für ihn, seine Familie und seine Therapeut*innen.

Chance auf eine bessere Zukunft
Kinder, deren Alltag von Hunger, Gewalt oder Ausgrenzung bestimmt ist, trifft das mit voller Wucht. „Sie haben keine Wahl, sie sind abhängig von den Umständen, in die sie hineingeboren sind“, sagt Caritasdirektor Walter Schmolly. Mit Unterstützung von Spender*innen aus Vorarlberg möchte die Caritas in den vier Schwerpunktländern Äthiopien, Mosambik, Armenien und Ecuador sichere Orte schaffen, an denen Kinder geschützt sind, Nahrung, Sicherheit und Schulbildung erhalten und damit eine bessere Zukunft ermöglichen.

Caritas Vorarlberg – Wir helfen: Weil Zukunft in kleinen Händen liegt

Raiffeisenbank Feldkirch, IBAN AT 32 3742 2000 0004 0006

Kennwort: Kinder in Not

Online-Spenden: www.caritas-vorarlberg.at