Vom Mut zur Endlichkeit

Mit einer eigenen Vortragsreihe, die unter dem Titel „Mut zur Endlichkeit“ steht, möchte Hospiz Vorarlberg dazu einladen, sich mit der eigenen Sterblichkeit zu befassen. „Im Rahmen von inspirierenden Vorträgen möchten wir dem Thema ins Auge sehen – nicht mit Angst, sondern mit Neugier und Vertrauen und auf der Suche nach Sinn“, betont Brigitte Scheidbach, Leiterin von Hospiz Vorarlberg. „Denn nur wer sich bewusst ist, was Endlichkeit bedeutet, kann das Leben in seiner ganzen Fülle erfahren.“ 

Für die Hospiz-Vortragsreihe in der Aula Bernardi im Kloster Mehrerau konnten vier interessante Persönlichkeiten gewonnen werden, die das Thema jeweils aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Alle Vortragenden verzichten auf ihr Honorar – der Reinerlös kommt zur Gänze Hospiz Vorarlberg zugute. Moderiert werden die Veranstaltungen von Thomas Matt.

Von der Geburt zur inneren Stärke 
Die Veranstaltungsreihe startet am Donnerstag, 15. Jänner 2026 mit einem Vortrag von Christian Rutishauser zum Thema „Sterblichkeit und Geburtlichkeit küssen sich“. Der Professor für Judaistik und Theologie geht an diesem Abend der Frage nach, wie Geburt und Tod zusammenhängen und wie Sterben gestaltet werden kann. 

Über das Leben mit der Diagnose Krebs berichtet Andreas Batlogg am Mittwoch, 28. Jänner. Der Priester und Jesuit, der im Jahr 2017 eine Krebsdiagnose erhalten hat, hat mittlerweile zahlreiche Therapien und Operationen hinter sich. In seinem Vortrag wird Batlogg auch Antworten darauf geben, was ihm in dieser lebensbedrohlichen Situation geholfen hat. 

Um „Innere Stärke in verletzlichen Zeiten“ geht es dann am Mittwoch, 4. Februar beim Vortrag von Helga Kohler-Spiegel. Die Psychotherapeutin und Hochschulprofessorin für Human- und Bildungswissenschaften wird darüber sprechen, wie Resilienz entsteht und warum sie in Krisen, Abschied und Begleitung unverzichtbar ist.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet ein Beitrag von Supervisorin und evangelische Theologin Barbara Knittel am Mittwoch, 4. März. Sie widmet sich an diesem Abend dem Thema „Zeit – unser kostbarstes Gut aus dem Blickwinkel der Endlichkeit“. 

Hospiz-Vortragsreihe „Vom Mut zur Endlichkeit“
 

„Sterblichkeit und Geburtlichkeit küssen sich“

Christian Rutishauser SJ

Termin: Donnerstag, 15. Jänner 2026, 19 Uhr

 

„Sagen Sie alle Termine für ein Jahr ab“: Leben mit der Diagnose Krebs

Andreas Batlogg SJ

Termin: Mittwoch, 28. Jänner 2026, 19 Uhr

 

„Innere Stärke in verletzlichen Zeiten“

Helga Kohler-Spiegel

Termin: Mittwoch, 4. Februar, 19 Uhr

 

„Zeit – unser kostbarstes Gut aus dem Blickwinkel der Endlichkeit“

Barbara Knittel

Termin: Mittwoch, 4, März 2026, 19 Uhr

 

Ort: Aula Bernardi, Kloster Mehrerau Bregenz

 

Moderation: Thomas Matt

 

Eintritt frei – Spenden sind willkommen

Weitere Infos: hospiz(at)caritas.at, www.hospiz-vorarlberg.at