Brandkatastrophe in Madoya – Hilfe für Opfer und Überlebende dringend benötigt

Nach einem verheerenden Brand in den Slums von Madoya/Nairobi in Kenia stehen 200 Familien vor dem Nichts. Die mit unserer Unterstützung nach einer schweren Unwetterkatastrophe neu errichtete Schule blieb zwar verschont, aber drei Schüler*innen mit ihrer Mutter und einem Geschwisterkind kamen ums Leben. Um das größte Leid der Überlebenden zu lindern, bitten wir dringend um Spenden. 

Vergangene Woche hat ein verheerender Brand das Leben von über 200 Familien in den Slums von Madoya/Nairobi zerstört. Mehr als 75 Häuser brannten vollständig nieder, viele Menschen stehen nun ohne Obdach, Besitz oder Perspektive da. Besonders tragisch: Drei Kinder der „Mother Kevin Community School“ sowie ihre Mutter und ein Geschwisterkind kamen bei dem Feuer ums Leben. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine nach einer schweren Unwetterkatastrophe im Vorjahr mit großem Engagement neu errichteten Schule und einen Ort der Sicherheit, an dem die Kinder die oft einzige warme Mahlzeit des Tages bekommen. Die Schule wird von uns unterstützt. Deren Pionier Peter Quendler und die Südtiroler Schwester Lydia Pardeller haben sie einst ins Leben gerufen. Auch wenn die Schule vom Feuer verschont blieb, haben viele ihrer Schülerinnen und Schüler ihr Zuhause und ihre Familien verloren.  

„Das Leben in einem Slum ist für Kinder auch ohne Unwetter und Feuer lebensbedrohlich. Unsere Schule war ein Symbol der Hoffnung. Jetzt ist sie ein Ort der Trauer. Wir müssen den Kindern helfen, wieder Halt zu finden. Für die Kinder. Für die Zukunft“, sagt unser Direktor Ernst Sandriesser. Wir arbeiten seit Jahren eng mit unseren Partner*innen „Hands of Care and Hope“ in Kenia zusammen.“ Sandriesser appelliert an die Solidarität der Spenderinnen und Spender: „Wir alle trauern um die verstorbenen Kinder. Deren Klassenkameradinnen und -kameraden sind jedoch besonders schwer betroffen, ja traumatisiert. Bitte helfen Sie den Opfern des Brandes!“ 

„Hands of Care and Hope“ koordiniert die Nothilfe vor Ort und berichtet von einer Unterkunftskrise für die betroffenen Familien: „Die Gemeinde hat ein kleines Zelt aufgestellt, in dem die Opfer untergebracht sind, aber die Bedingungen sind insbesondere für Babys und Kleinkinder schlecht. Wir brauchen dringend Mittel, um sie in der Krisenzeit in Häusern unterzubringen!“ 

Was jetzt besonders dringend gebraucht wird

  • Medizinische Versorgung für Verletzte
  • Psychosoziale Betreuung für traumatisierte Kinder und Familien
  • Lebensmittel, Kleidung, Bettzeug und Schreibmaterialien für die obdachlos gewordenen Familien
  • Unterstützung bei Beerdigungen
  • Stärkung der Schule als Ort der Stabilität und Hoffnung

Spenden werden dringend erbeten

Caritas Kärnten
Kärntner Sparkasse
IBAN: AT40 2070 6000 0000 5587
Kennwort Kenia 
oder online:
www.caritas-kaernten.at/kenia