Hanspeter Simma, Beate Fetz und Martina Hladik (Stadt.Leben.Dornbirn) mit Bürgermeister Markus Fäßler sowie Martina Jäger und Jürgen Mathis (Welthaus Vorarlberg). (Fotos: Caritas/Elke Kager)

Mehr Platz fürs Miteinander: Das war der Parking Day 2025 in Dornbirn

Sonnenschein, volle Straßen – aber kaum Autos. Beim zweiten Parking Day in Dornbirn zeigte sich die Innenstadt am Freitag, 19. September, von einer ganz neuen Seite. Statt grauer Parkflächen gab es genau 20 Jahre nach dem ersten Parking Day in San Francisco buntes Treiben: grüne Oasen, gemütliche Begegnungsräume, inspirierende Workshops, Riebel, Jonglieren und viele gute Gespräche. Auch der neue Dornbirner Bürgermeister Markus Fäßler nutzte die Gelegenheit, die kreativen Umgestaltungen persönlich mitzuerleben.

Unter dem Motto „Freiraum statt Parkplatz“ verwandelten Stadt.Leben.Dornbirn, der WirkRaum der Caritas und insgesamt 16 soziale Einrichtungen, Kulturbetriebe und engagierte Unternehmen die Innenstadt in einen Ort voller Austausch, Kreativität und guter Laune.

Den Auftakt bildete ein Pressegespräch im WirkRaum, bei dem Dr. Hanspeter Simma, Beate Fetz (Stadt.Leben.Dornbirn) und Savina Homann (Caritas WirkRaum) über die Idee und die Bedeutung des Parking Days informierten. Dabei wurde auch betont: Der Parking Day soll nicht nur in Dornbirn bleiben, sondern künftig weitere Vorarlberger Städte inspirieren.

Die Botschaft war klar: „Flächen kreativ verwandeln“ – weg vom reinen Abstellplatz, hin zu Orten, die das Miteinander stärken. Jugendbotschafter:innen, soziale Vereine und viele Freiwillige machten diesen internationalen Aktionstag lebendig und setzten ein starkes Zeichen für lebenswerte Städte.

Nachdem der Parking Day zum zweiten Mal in Dornbirn stattgefunden hat, möchten die Initiator*innen künftig auch andere Vorarlberger Städte dafür begeistern. Ganz im Sinne der Bewegung, die vor 20 Jahren in den USA begann und immer größere Kreise zieht.