Abschluss groß gefeiert

„Erfahrungen und soziale Kompetenzen sind nicht mit Geld aufzuwiegen. Das
Freiwillige Sozialjahr (FSJ) trägt maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung bei
und macht die jungen Menschen sensibel für die Probleme und Nöte von
Mitmenschen. Gleichzeitig können sie ihre Stärken und Talente in den
verschiedenen Einrichtungen einbringen“, so Geschäftsführerin Elisabeth Geser.
 

Das bestätigt auch Julia Bader, die ihr FSJ im Kindergarten Rankweil Markt
absolvierte und nun ein Kolleg für Elementarpädagogik absolvieren wird. „Ich
durfte Erfahrungen machen, die prägend für mein Leben waren und die ich nicht
missen möchte. Es war ein tolles Jahr. Zudem hat sich meine Entscheidung über
meinen weiteren Berufsweg gefestigt.“ Bei den rund 100 Absolvent*innen hat
das Freiwillige Sozialjahr generell viele positive Eindrücke hinterlassen. „Ich habe
die Entscheidung nicht bereut“, so der Tenor bei der feierlichen
Abschlussveranstaltung im „Winzersaal“ in Klaus.


Feierliche Zertifikatsverleihung

Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Mag. Christoph Angster vom Sozialministerium,
GF Michaela Wagner-Braito (Lebenshilfe), GF Martina Gasser (ifs), Caritasdirektor
Walter Schmolly sowie zahlreiche Vertreter*innen von sozialen Einrichtungen
lobten das tolle Engagement der Jugendlichen. Erstmals wurde das Freiwillige
Sozialjahr in Vorarlberg 1997 mit 16 Freiwilligen angeboten. Inzwischen haben
rund 2.500 junge Erwachsene diese Möglichkeit genutzt, in verschiedenen
sozialen Einrichtungen des Landes Erfahrungen im Sozialbereich zu sammeln.
Organisiert wird dieses Angebot von der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg

Soziale Berufsorientierung Vorarlberg, Garnmarkt 12, Götzis
Einsatzbereiche: Menschen mit Behinderung, Pflegebereich, Schülerbetreuung,
Flüchtlingsarbeit, Kinder und Jugendarbeit etc.
Anmeldung: www.sozialesjahr.at
Information: Geschäftsführerin Elisabeth Geser, 0664/8240141 oder info@sbov.at