Kleine Läufer*innen, große Wirkung

„Ich bin für arme Kinder in Vorarlberg gelaufen, damit sie ein so gemütliches
Zuhause haben können wie ich“, so eine Kindergärtlerin aus Lech, die sich nach
dem anstrengenden Lauf erst einmal kurz ausruhen musste, aber dennoch bis
zu den Ohren strahlte. Und vermutlich sprach sie damit das aus, was alle Kinder
antrieb, zahlreiche Runden am Campusgelände in Lech zu laufen.
Kindergärtler*innen, Volksschüler*innen und Mittelschüler*innen standen –
nicht gemeinsam, sondern nacheinander – am Start und trotzten dem
anfänglich alles anderem als freundlichen Wetter. Während die Kleinsten noch
bei leichtem Regen und Kälte starteten, schneite es beim Lauf der
Volksschüler*innen und schließlich kam sogar die Sonne durch, als die
Mittelschüler*innen ihre Runden drehten.
 

Einsatz für eine bessere Welt
 

Organisiert wurde das LaufWunder mit viel Herz von der engagierten Lehrerin
Irene Mathies gemeinsam mit der youngCaritas: „Es ist einfach wunderbar zu
sehen, wie unsere Kinder mit so viel Freude und Einsatz für eine bessere Welt
laufen. Das ist echtes Gemeinschaftsgefühl!“ Unterstützt wurden die
Läuferinnen und Läufer von den Eltern, die ein riesiges Buffet für „Coffee to
help“ auf die Beine gestellt haben – eine köstliche Gelegenheit, sich nach dem
Lauf zu stärken und gleichzeitig Gutes zu tun.
 

Die Kinder liefen für das Haus St. Michael in Feldkirch, das von der Caritas
Vorarlberg betreut wird. Hier finden Mütter und Väter und ihre Kinder in
Krisensituationen ein Zuhause auf Zeit. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie
schon die kleinsten Läuferinnen und Läufer sich für Kinder einsetzen, denen es
nicht so gut geht“, sagt Sabine Fulterer, Leiterin der youngCaritas. „Und es war
hier ganz besonders schön, weil wir mit so vielen verschiedenen Altersgruppen
diesen Lauf machen durften und miterlebt haben, wie sich die Kinder aller
Schul- und Kindergartenstufen angefeuert und motiviert haben.“
 

Ein großes DANKE