Ein ganz dürrer Boden mit einem einzigen Grashalm. Der Boden ist braun und mit Rissen versehen.

Äthiopien braucht unsere Hilfe!

Im Rahmen der Hungerkampagne im Juli und August bittet die Caritas um Unterstützung für Millionen hungernde Menschen für eines der ärmsten Länder der Welt: Äthiopien. Durch die Spendenbereitschaft vieler Vorarlbergerinnen und Vorarlberger können nachhaltige Projekte zur Verbesserung der Ernährungssituation für von Hunger betroffene Menschen umgesetzt werden.

„Im vergangenen Sommer habe ich Weizen, Hirse und Mais ausgesät. Aber dann hat es einfach nicht geregnet und die ganze Ernte ist auf dem Feld verdorrt“, erzählt die 35-jährige Bantu, Mutter von sechs Kindern. Schließlich musste sie auch ihre Tiere verkaufen und hielt sich mit dem Sammeln von Kuhdung über Wasser, den sie als Brennmaterial verkaufte, um ihre Kinder vor dem Hungertod zu bewahren.

Mehr als 10,2 Millionen Menschen sind in Äthiopien derzeit akut vom Hunger bedroht und bis mindestens Ende Oktober auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Zu lange dauerte die Dürre, zu intensiv war in Folge der Regen, der in weiten Teilen zu Hochwasser geführt hat. Die Situation ist dramatisch. „Denn erst im Oktober kann frühestens die neue Ernte eingebracht werden und den Menschen ein Überleben sichern“, so Martin Hagleitner-Huber, Leiter der Caritas Auslandshilfe.  

Was wir als Caritas tun können, um Familien, wie die von Bantu vor dem Hungertod zu bewahren?

An erster Stelle ist es die Nothilfe, die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen sowie Spezialnahrung, um die stark unterernährten Babys und Kleinkinder mit allem Nötigen zu versorgen. Als weiterer Schritt werden Ziegen und Schafe sowie Saatgut verteilt. Längerfristig werden Schulungen zu besseren Anbaumethoden angeboten. Was wir nicht beeinflussen können, ist das Wetter. Was wir aber – gemeinsam mit Ihnen – tun können, ist den Menschen vor Ort so zu unterstützen, dass sie gegen Naturkatastrophen besser gewappnet sind.

Setzen wir weiter gemeinsam Schritte, um den Hunger nachhaltig zu bekämpfen. Danke!
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