Der Name war Programm: Gespräche, Musik, Lachen und gute Stimmung erfüllten die Straße. Zahlreiche Mitmachstationen luden zum Ausprobieren und Entdecken ein, während der Duft von Zuckerwatte und Popcorn in der Luft lag. Bei wunderschönem Spätsommerwetter verwandelte sich die Dornbirner Bahnhofstraße am Samstag in Wonderville, ganz nach dem Motto „Dornbirn feiert bunt“. Mehr als tausend kleine und große Besucher*innen folgten der Einladung.
„Die Stimmung ist einfach unglaublich herzlich. Man trifft viele bekannte Gesichter, kommt aber auch mit neuen Menschen ins Gespräch“, freute sich eine Besucherin aus Dornbirn. Auch in der offiziellen Begrüßung von Claudio Tedeschi (Caritas), Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs, Dominic Stecher (Filialleiter der Dornbirner Sparkasse) sowie Sozialstadträtin Barbara Röser wurde deutlich, wofür das Straßenfest steht: Vielfalt, Zusammenhalt und ein gelebtes Miteinander.
Bis in den späten Nachmittag hinein sorgten Musiker*innen, Tanzgruppen, Poetry Slams sowie ein ukrainischer Chor für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Die Auftritte der Dance Art School, des Tanzzentrums Bodensee und der Tanzschule Hieble brachten zusätzlichen Schwung in die Bahnhofstraße und begeisterten das Publikum.
Vielfältiges Programm für Groß und Klein
Doch Wonderville spielte sich nicht nur auf der Bühne ab. Zahlreiche Stationen luden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Kinder und Erwachsene gestalteten kreative Kunstwerke, hielten besondere Erinnerungsmomente fotografisch fest oder ließen sich von den Geschichten der Caritas-Vorlesepat*innen verzaubern. Beim offenen Kleiderschrank im WirkRaum konnten Kleidungsstücke getauscht und nachhaltige Lieblingsstücke entdeckt werden. „Am besten hat mir gefallen, dass ich an diesem Nachmittag so viele Sachen ausprobieren konnte“, sagt die 12-jährige Anna.
An weiteren Stationen standen Begegnung und neue Perspektiven im Mittelpunkt. Besucher*innen erhielten Einblicke in soziale Projekte, tauschten sich über gesellschaftliche Themen aus und lernten Möglichkeiten kennen, sich freiwillig zu engagieren. „Es sind viele schöne Begegnungen und interessante Gespräche entstanden“, sagte Karin Schmid von der Servicestelle Freiwilligenarbeit der Caritas. „Viele Besucher*innen waren überrascht, wie vielfältig die Möglichkeiten für freiwilliges Engagement sind.“
Auch Bewegung und Spiel kamen bei Wonderville nicht zu kurz. Ob bei Rikschafahrten, Fußballdart, Sumoringen oder einer Rallye durch das Festgelände: Überall wurde gelacht, ausprobiert und gemeinsam gespielt. Besonders die jüngsten Gäste kamen auf ihre Kosten. Luftballontiere, Karikaturen, eine Hüpfburg sowie alkoholfreie Cocktails sorgten für strahlende Gesichter und große Begeisterung.
Dank an die vielen Mitwirkenden
Als sich gegen Abend die Straße langsam leerte, konnten die Veranstalter*innen ein rundum positives Fazit ziehen. „Der Tag zeigte, wie bunt, offen und lebendig Dornbirn ist – und wie viel entstehen kann, wenn Menschen zusammen etwas bewegen und miteinander feiern“, freute sich Hjördis Grabherr vom WirkRaum.
„Ein herzliches Danke an alle, die mit ihrer Zeit, ihrer Kreativität und ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass Wonderville zu einem so besonderen Tag der Begegnung werden konnte. Und natürlich gilt unser Dank auch allen Besucher*innen, die gekommen sind, mitgemacht und gemeinsam mit uns gefeiert haben.“
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