Ausbildungskonzept Basismodul

 

Was bedeutet Basismodul?

Das Basismodul ist die am längsten bestehende Form einer spezifischen Ausbildung für die Betreuung von Menschen mit Behinderung: 1978 unter dem Namen „Lehrgang für Behindertenarbeit für Berufstätige“ gestartet, wird es seit 1998 als „Basismodul“ geführt.

Wie bei der Berufstätigenform ist auch beim Basismodul eine einschlägige Berufstätigkeit oder ein Praktikum im Ausmaß von mindestens 16 Wochenstunden während der gesamten Ausbildungsdauer Voraussetzung für die Aufnahme.

Vermittelt wird die Qualifizierung „BehindertenbetreuerIn“. Mit diesem Abschluss wird man in Wien und Niederösterreich als qualifizierte Fachkraft anerkannt.

 
Zielgruppe

Diese Ausbildungsform ist eine berufsbegleitende, elementare Ausbildung, die sich an Personen mit Deutsch als Fremdsprache / als Zweitsprache richtet.

 
Dauer der Ausbildung

Tagesform: 2 Semester, Unterrichtstage sind Dienstag und Mittwoch.

Abendform: Dauer: 4 Semester Unterricht an zwei Abenden pro Woche; einmal im Monat statt einem der Abende am Samstag ganztägig.
Beginn: alle 2 Jahre; das nächste Basismodul in Abendform startet im Herbst 2019.

Ein Unterrichtstag dauert von 08:30 – 17:20.

 
Welche Qualifikationen in der Pflege kann ich erwerben?

Das Basismodul beinhaltet das Modul „Unterstützung bei der Basisversorgung“ nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, welches zu grundpflegerischen Verrichtungen („Basisversorgung“) berechtigt. Die UBV umfasst 80h Pflege (davon 20h Bewegen) und 20h Arzneimittellehre.
Zusätzlich muss ein 40h Praktikum (am eigenen Arbeitsplatz oder im Rahmen eines Fremdpraktikums) unter Aufsicht einer Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegeperson absolviert werden.

 
Aufbaumodule

Um einen Abschluss als Fach- oder Diplom-SozialbetreuerIn (Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung) gem. Sozialbetreuungsberufegesetz zu erlangen, können auf das Basismodul aufbauend ein Fachmodul sowie ein Diplommodul absolviert werden.

Wie komme ich zu einer (Praktikums)Stelle im Behindertenbereich?

Praktikumsstellen sind vor allem Wohngemeinschaften, Wohnheime und Werkstätten für intellektuell und mehrfach behinderte Menschen. Praktika können aber auch in Schulen (z.b. in Integrations- oder Basalen Förderklassen) absolviert werden.

Eine Liste mit Kontaktadressen finden sie hier.